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Bugatti Tourbillon im Hitzetest: 1.800-PS-Hybrid muss in Spanien über 40 Grad bestehen

Bugatti hat den Tourbillon in Südspanien unter extremer Hitze erprobt – auf der Rennstrecke bei Sevilla und auf öffentlichen Straßen. Im Prototyp steckten mehr als 200 Temperaturfühler.

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Foto: MrWalkr / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · BUGATTI · youtube.com

Bugatti hat sein neues Hypercar Tourbillon mehrere Tage lang in der Hitze Südspaniens erprobt. Getestet wurde laut einer Mitteilung des Herstellers vom 8. Oktober auf der Rennstrecke bei Sevilla, wo der Asphalt mehr als 40 Grad heiß werden kann, und auf öffentlichen Straßen der Region bei rund 45 Grad. Im Mittelpunkt standen die Klimatisierung des Innenraums, die Temperaturen wichtiger Bauteile und das gesamte Kühlsystem. Dafür waren im Prototyp mehr als 200 Temperaturfühler verbaut.

Angetrieben wird der Tourbillon laut Bugatti von einem frei saugenden V16-Motor und drei Elektromotoren mit zusammen 1.800 PS; zwei E-Motoren treiben die Vorderachse an, einer unterstützt den V16 an der Hinterachse, gespeist von einer 800-Volt-Batterie. Das US-Portal Carscoops nennt außerdem 2.300 Newtonmeter, einen 8,3-Liter-V16 von Cosworth und ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. „Wir müssen sicherstellen, dass diese Autos unter all diesen unterschiedlichen Bedingungen richtig funktionieren“, sagte Bugatti-Entwicklungsingenieur Daniel Ríos Hidalgo.

Ein früherer Prototyp war rund 15 Monate zuvor in Dubai bei mehr als 50 Grad unterwegs, die Wintererprobung fand im schwedischen Arjeplog bei minus 30 Grad statt. Nach Angaben von Bugatti wurden in Spanien alle benötigten Daten gesammelt und die geprüften Systeme validiert. Laut Carscoops bereitet die Marke den Start der Kundenauslieferungen vor. Das Video ist eine Folge der Bugatti-Dokuserie „A New Era“.

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