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Vor Gen-Z-Protesten: Grünen-Fraktionschefin Dröge fordert Jugenddialog im Kanzleramt

Katharina Dröge (Grüne) zeigt Verständnis für die Wut junger Menschen. Merz solle Vertreter von Jugendorganisationen ins Kanzleramt einladen. Gewalt lehnt sie ab.

Archivbild: Katharina Dröge spricht auf dem Grünen-Parteitag in Berlin, 2025

Archivbild · Foto: Martin Kraft / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Vor den für Samstag in mehr als 30 Städten geplanten Jugendprotesten hat Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aufgefordert, Vertreter von Jugendorganisationen zum Dialog ins Kanzleramt einzuladen. „Junge Menschen sind zu Recht wütend, weil die Bundesregierung ihre Anliegen nicht ernst genug nimmt“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. „Der Bundeskanzler sollte der Kritik junger Menschen zuhören und ihre Anliegen ernst nehmen.“

Dröge warf Union und SPD eine jugendfeindliche Politik vor. „Die Schulen in Deutschland zerbröseln, weil zu wenig in Bildung investiert wird“, sagte sie. Die Grünen im Bundestag fordern ein jährliches Bundesprogramm zur Schulmodernisierung, mehr Personal wie Schulpsychologen sowie eine Bafög-Reform mit höherer Wohnpauschale. Finanzieren will Dröge das unter anderem durch einen Stopp klimaschädlicher Investitionen.

Friedliche Proteste seien „in einer Demokratie wichtig“, sagte Dröge. Gewalt lehne sie ab, die Organisatoren stünden in der Pflicht, sie zu verhindern. Die Initiative „Gen Z regelt“ ruft unter anderem zu einer Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin auf.

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