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Reinickendorf: Polizei stellt mutmaßliche Kabeldiebe auf Bahngelände

Zivilfahnder beobachteten in der Nacht drei Männer, die auf einem Bahngelände rund 200 Meter Kabel abgeschnitten haben sollen. Die Bundespolizei ermittelt wegen schweren Diebstahls.

Symbolbild: Streifenwagen der Bundespolizei in Berlin

Symbolbild · Foto: VynedJ / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Einsatzkräfte der Polizei Berlin und der Bundespolizei haben in Reinickendorf drei mutmaßliche Kabeldiebe vorläufig festgenommen. Zivile Beamte beobachteten die Männer in der Nacht zu Donnerstag gegen 3.30 Uhr auf einem Gelände der Deutschen Bahn, wo sie Kabel abgeschnitten und abtransportiert haben sollen. Die Polizei stoppte sie, als sie mit zwei Fahrzeugen wegfahren wollten.

Sichergestellt wurden nach Angaben der Bundespolizei rund 200 Meter Kabel, beide Fahrzeuge, eine Kabelschere, zwei Smartphones, ein USB-Stick und Arbeitshandschuhe. Die Kennzeichen eines Autos waren als gestohlen gemeldet, die Fahrzeug-Identifizierungsnummern manipuliert. Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung der Wohnung eines der Männer fanden die Ermittler ein mutmaßlich gestohlenes Fahrrad, einen mutmaßlich gestohlenen E-Scooter und Kabelreste.

Die Bundespolizei ermittelt gegen die 27, 29 und 50 Jahre alten Männer wegen Diebstahls in einem besonders schweren Fall. Sie sollten am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden; die Behörden wollten Untersuchungshaftbefehle beantragen. Bis zu einer Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

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