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Vor Gen-Z-Protest: Geschäfte am Ku’damm verbarrikadieren ihre Schaufenster

Luxusläden in der Berliner City West bereiten sich auf die Demonstrationen am Samstag vor. Die Polizei rechnet mit einem friedlichen Protest am Brandenburger Tor.

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Foto: Maksym Kozlenko / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

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Vor den Jugendprotesten am Samstag haben mehrere Geschäfte am Berliner Kurfürstendamm ihre Schaufenster gesichert. „Wir gehen vom Schlimmsten aus und bereiten uns dementsprechend darauf vor“, hieß es nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur bei Prada. Bei Tiffany & Co. befürchtet man, „dass es hier so wird, wie es in anderen Ländern wie Frankreich auch war“.

Für 14 Uhr ist am Brandenburger Tor die Kundgebung „Gen Z regelt“ mit rund 10.000 erwarteten Teilnehmenden angemeldet; die Polizei erwartet einen friedlichen Verlauf. Kritischer bewertet sie einen Aufzug ab 17.30 Uhr vom Rosenthaler Platz, zu dem 400 bis 500 Menschen erwartet werden. Der Veranstalter stammt laut Polizei aus dem linken Spektrum, erwartet werden auch Teilnehmende aus der propalästinensischen Szene.

Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel sagte, es gebe Aufrufe mit Bezug zu den Unruhen in Frankreich, aber keine konkreten Hinweise auf geplante Plünderungen: „Aktuell sehen wir aber keine Mobilisierung, die durch diese Aufrufe entsteht.“ Die Polizei ist mit rund 1500 Kräften im Einsatz. Die Organisatoren kündigten Ordner, Sanitäter und ein Awareness-Team an. „Es ist uns wichtig, dass niemand Gewalt ausübt“, sagte Sprecherin Veronika Dinter.

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