Gen-Z-Proteste: AfD-Chefin Weidel warnt vor Vereinnahmung durch Extremisten
Alice Weidel wirft den Demonstrierenden vor, gegen die Folgen linker Politik zu protestieren. Das Bundesinnenministerium sieht keine konkreten Gewaltaufrufe.

Archivbild · Foto: Elekes Andor / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
AfD-Chefin Alice Weidel hat die für Samstag in 34 Großstädten geplanten Jugendproteste der Initiative „Generation Z regelt“ kritisiert. In einer Erklärung vom Freitag warf sie den Demonstrierenden vor, gegen die Folgen linker Politik zu protestieren. Als Beispiele nannte sie eine Migration, die Bildungs- und Sozialsystem sowie den Wohnungsmarkt überfordere, und eine Klimapolitik, die das Leben verteuere, ohne messbaren Effekt für das Klima.
Weidel warnte, die Proteste könnten wie in Frankreich von gewaltbereiten Linksextremisten und Islamisten gekapert werden. Zugleich betonte sie, die AfD befürworte politisches Engagement und das Demonstrationsrecht. Deutschland brauche statt linker Demos „eine Bundesregierung, die endlich wieder Politik für die eigenen Bürger macht“.
Das Bundesinnenministerium sieht laut t-online keine konkreten Gewaltaufrufe, wohl aber eine Beteiligung von Teilen der linksextremistischen Szene und einiger auslandsbezogener extremistischer Gruppen an der Mobilisierung. Die Initiative fordert unter anderem mehr Geld für Schulen und bezahlbare Lebenshaltungskosten und lehnt die Wehrpflicht ab.
