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Selenskyj: Über 100 ballistische Raketen auf Kiew in zwei Wochen – Warten auf Hegseth

Seit fast einem Monat wartet die Ukraine auf bereits bezahlte Raketen für Patriot und NASAMS. In Charkiw verletzt ein russischer Angriff vier Menschen, darunter einen Vierjährigen.

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Foto: General Staff of the Armed Forces of Ukraine / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · No Comment TV (Euronews) · youtube.com

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die USA aufgefordert, verzögerte Lieferungen von Abfangraketen für Patriot- und NASAMS-Systeme rasch freizugeben. „Wir warten seit fast einem Monat darauf, dass Herr Hegseth die Raketen für Patriots und NASAMS freigibt“, sagte er mit Blick auf US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Seit dem 14. Oktober habe Russland mehr als 100 ballistische Raketen auf Kiew und Umgebung abgefeuert. „Jeder hört und sieht, dass es für uns jetzt schwierig ist, uns gegen russische ballistische Raketen zu verteidigen“, so Selenskyj. Bei den jüngsten Angriffen auf Kiew wurde eine 46-jährige Frau getötet, 15 Menschen wurden verletzt.

Nach ukrainischen Angaben haben Verbündete die Raketen bereits bezahlt, teils über das Nato-Programm PURL. US-Außenminister Marco Rubio räumte ein, eine Lieferung sei womöglich nicht angekommen, bestritt aber politische Motive. Das Pentagon erklärte, die Politik sei unverändert, die USA müssten aber ausreichende eigene Bestände sichern. Am späten Abend des 27. Oktober traf ein russischer Angriff ein Wohnhaus in Charkiw; vier Menschen wurden verletzt, darunter ein vierjähriger Junge, teilten Bürgermeister Ihor Terechow und die Gebietsverwaltung mit.

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