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Jeans aus alten Jeans: Primark tritt der Initiative Denim Deal bei

Die irische Modekette Primark schließt sich dem Denim Deal an, der mehr recycelte Baumwolle aus Altkleidern in Jeans bringen will. Bisher erfüllen 8 Prozent ihrer Denim-Artikel die Kreislaufregeln.

Primark-Filiale in Boston (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Wikiklrsc / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Modekette Primark mit Sitz in Dublin ist der internationalen Initiative Denim Deal beigetreten. In ihr arbeiten Modemarken, Hersteller, Zulieferer und Recyclingbetriebe zusammen, um den Anteil recycelter Baumwolle aus gebrauchter Kleidung in Jeansstoffen zu erhöhen. Laut FashionUnited will Primark mit Partnern in der Lieferkette technisches Wissen teilen und Hürden bei der Verarbeitung von Altfasern abbauen. Auch gemeinsame Forschung zu mechanischem und chemischem Recycling ist vorgesehen.

Im Februar hatte Primark seine erste Kapselkollektion aus wiederverwertetem Denim vorgestellt. Die fünf Teile für Damen und Herren bestehen zu mindestens 20 Prozent aus recyceltem Jeansstoff, der Rest stammt nach Unternehmensangaben aus dem eigenen Baumwollprogramm. Um das spätere Recycling zu erleichtern, verzichtete Primark auf Stretchanteile und unnötiges Metall wie Nieten. Die Teile kosteten zwischen 18 und 24 Pfund.

Seine Designregeln für langlebige und recycelbare Produkte überarbeitet Primark derzeit im „Circular Product Standard 2.0“. Im Geschäftsjahr 2024/25 erfüllten laut FashionUnited 8 Prozent der verkauften Denim-Artikel diese Kriterien. Künftig will das Unternehmen größere Mengen recycelter Baumwolle in seinem weltweiten Jeanssortiment einsetzen.

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