„Das liegt an uns“: Wolff nimmt Russell nach Platz acht in Austin in Schutz
Während Kimi Antonelli in Mexiko Weltmeister werden kann, sucht Mercedes nach den Gründen für George Russells Probleme. Teamchef Toto Wolff sieht die Verantwortung beim Team.
Foto: Liauzh / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video: YouTube · FORMULA 1 · youtube.com
Beim Großen Preis der USA lagen zwischen den Mercedes-Fahrern Welten: Kimi Antonelli feierte seinen neunten Saisonsieg, George Russell wurde nach einer Fünf-Sekunden-Strafe nur Achter. Laut Motorsport-Total war der Brite im Rennen im Schnitt rund acht Zehntelsekunden pro Runde langsamer als sein Teamkollege, der ihn in dieser Saison sowohl im Qualifying- als auch im Rennduell hinter sich lässt.
Teamchef Toto Wolff sucht die Ursache vor allem beim Auto. Das Arbeitsfenster des W17 sei „so schwierig“, sagte er laut Formula1.com (übersetzt) – und weiter: „Das liegt an uns.“ Liegt das Auto im richtigen Fenster, sei Russell schnell: „Wenn wir das Auto so hinbekommen, dass es zu ihm passt, ist er absolut schnell.“ Laut Motorsport-Total betonte Wolff zudem: „George ist für uns alle im Team ein Champion und hat in jeder Kategorie gewonnen.“
In der WM liegt Russell mit 242 Punkten auf Rang zwei, aber nur einen Zähler vor Lewis Hamilton (241); dahinter folgen Max Verstappen (236) und Charles Leclerc (233). Antonelli führt mit 365 Punkten – beim Rennen in Mexiko-Stadt am Sonntag reicht ihm laut Motorsport-Total ein neunter Platz zum Titel, unabhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz.
