SDS-Vize Christow stellt sich hinter Gjurow – Kanew sieht Pakt Radew–Kostadinow
Rumen Christow wirbt für das Duo Gjurow/Kandew. DSB-Chef Radan Kanew sieht in einer mutmaßlichen Absprache zwischen Radew und Kostadinow ein großes Warnsignal.

Archivbild · Foto: Penguindata / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Der stellvertretende Vorsitzende der konservativen SDS, Rumen Christow, rief auf Facebook dazu auf, bei der Stichwahl am Sonntag das Duo Andrej Gjurow und Georgi Kandew zu unterstützen, um ein „europäisches, demokratisches Bulgarien“ zu verteidigen. Die Alternative bedeute laut Christow eine Rückkehr nach Moskau, autoritäre Herrschaft, Managementversagen und wirtschaftliches Chaos. Tags zuvor hatte die SDS erklärt, sie werde beide Lager anhören, wenn diese sich meldeten; über eine Unterstützung entscheide allein der Nationalrat.
DSB-Chef Radan Kanew reagierte auf die Aussage von Kostadin Kostadinow, seine Partei „Wiedergeburt“ werde Gjurow in der Stichwahl nicht unterstützen. Kanew nannte eine mutmaßliche Absprache zwischen Ministerpräsident Rumen Radew und Kostadinow auf Facebook ein großes Warnsignal für alle, die ein starkes, demokratisches und europäisches Land wollten. Eine Stellungnahme von Radew oder Kostadinow dazu enthielt der BTA-Bericht nicht.
Auch der Ko-Vorsitzende von „Ja, Bulgarien“, Iwajlo Mirtschew, warf Kostadinow laut BTA vor, Jotowa zu unterstützen. Deren Kandidatur wird von Radews Partei „Progressives Bulgarien“ getragen.
