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Leiche im Koffer: Oberstes Gericht bestätigt 20 Jahre Haft für Ehemann

Das Oberste Kassationsgericht bestätigte 20 Jahre Haft für den Ehemann des Opfers und den Freispruch seines Vaters. Die Anklage hatte lebenslange Haft gefordert.

Symbolbild: Justizpalast in Sofia

Symbolbild · Foto: Bin im Garten / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Das Oberste Kassationsgericht hat den Ehemann einer Frau, deren Leiche in einem Koffer gefunden worden war, für den Mord von 2021 rechtskräftig zu 20 Jahren Haft verurteilt. Die Tat gilt als vorsätzlich und auf besonders qualvolle Weise begangen; die Strafe ist das Höchstmaß nach diesem Paragrafen, berichtete BNT. Die Forderung der Staatsanwaltschaft nach lebenslanger Haft wies das Gericht zurück.

Bestätigt wurde auch der Freispruch für den Vater des Verurteilten. Es gebe nicht genug Beweise, dass er bei der Tat geholfen habe; sein Verhalten danach mache ihn nicht zum Mittäter. Ein Teil der Beweise gegen ihn wurde ausgeschlossen, weil bei einer Tatrekonstruktion sein Recht verletzt worden war, sich nicht selbst zu belasten.

Das Verfahren zog sich lange hin: Das Stadtgericht Sofia hatte zunächst beide zu lebenslanger Haft verurteilt, das Berufungsgericht bestätigte dies 2024. Das Oberste Gericht hob das Urteil wegen schwerer Verfahrensfehler auf; im neuen Verfahren vor dem Berufungsgericht wurde der Vater freigesprochen und die Strafe des Sohnes gesenkt.

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