Bundesanwaltschaft: 21-Jähriger soll IS-Kampfausbildung geplant haben
Ein 21-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft. Er soll eine Kampfausbildung beim „Islamischen Staat“ in Somalia oder Pakistan angestrebt haben. Ihm wird versuchte Mitgliedschaft vorgeworfen.

Symbolbild · Foto: Sitacuisses / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de (zugeschnitten und skaliert)
Die Bundesanwaltschaft hat einen 21-jährigen Deutschen wegen mutmaßlicher Terrorpläne in Untersuchungshaft bringen lassen. Der Tatverdächtige soll beabsichtigt haben, eine Kampfausbildung bei der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in Somalia oder Pakistan zu absolvieren. Die Karlsruher Behörde wirft ihm nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur den Versuch der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vor.
Der Mann war am Freitag an Deutschland ausgeliefert worden. Ein Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof setzte den Haftbefehl in Vollzug. Wann und unter welchen Umständen der 21-Jährige festgenommen wurde, teilte die Bundesanwaltschaft nicht mit. Die Behörde stuft den Fall als besonders gravierend ein, weil es um die Unterstützung einer international agierenden Terrororganisation geht.
Die Ermittler prüfen nun, ob der Beschuldigte bereits konkrete Schritte zur Umsetzung seiner Pläne unternommen hat, sowie mögliche Verbindungen und Vorbereitungen. Hinweise darauf, dass er sich bereits im Ausland aufgehalten hat, gibt es nach bisherigen Angaben nicht. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.
