Vizepremier Christow in Budapest: Bulgarien und Ungarn setzen auf Vertikalen Gaskorridor
Zum 70. Jahrestag des Ungarn-Aufstands von 1956 war Vizepremier Iwo Christow drei Tage in Budapest. Mit Außenministerin Anita Orbán vereinbarte er engere Zusammenarbeit bei Handel und Energie.

Symbolbild · Foto: Pierre Blaché / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)
Bulgariens stellvertretender Ministerpräsident Iwo Christow hat zum Abschluss eines dreitägigen Besuchs in Budapest mit Ungarns Vizeregierungschefin und Außenministerin Anita Orbán gesprochen. Anlass der Reise war der 70. Jahrestag der Ungarischen Revolution von 1956. Christow würdigte den Aufstand laut BTA als Symbol des Strebens nach Freiheit und Demokratie, das spätere demokratische Bewegungen in Europa inspiriert habe.
Orbán sprach von einer „Bulgarien-Woche“ und erinnerte an ihren offiziellen Besuch in Sofia am 19. Oktober, zehn Jahre nach der Ausrufung dieses Datums zum Tag der bulgarisch-ungarischen Freundschaft. Beide Seiten bezeichneten die Beziehungen als freundschaftlich und von gegenseitigem Vertrauen geprägt; auf der bilateralen Agenda gebe es keine offenen Fragen.
Vereinbart wurde, die Zusammenarbeit bei Handel, Investitionen, Energie, Verkehrsverbindungen und Tourismus auszubauen. Beide Regierungen bekräftigten ihr Interesse am Vertikalen Gaskorridor. Zudem wollen sie sich in ihren Bündnissen zur Stabilität Europas und zur Sicherheit im Schwarzen Meer abstimmen.
