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Offenes Modell aus China: Moonshot bringt Kimi K3.1 Pro – mit gekappten Hacker-Fähigkeiten

Das chinesische KI-Labor Moonshot hat Kimi K3.1 Pro veröffentlicht. Beim Programmieren liegt es nach eigenen Angaben knapp hinter Claude Opus 5.5 – Cyberangriffs-Daten wurden aus dem Training entfernt.

Titelgrafik: Chinesisches KI-Labor Moonshot bringt Kimi K3.1 Pro

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Das chinesische KI-Labor Moonshot hat am Freitag Kimi K3.1 Pro vorgestellt, eine verbesserte Version seines offenen Modells Kimi K3. Es ist in den Kimi-Apps und über die Programmierschnittstelle verfügbar; die vollständigen Modellgewichte sollen bis zum 4. November zum Herunterladen bereitstehen. Das Kontextfenster umfasst eine Million Tokens, eine schnellere „Highspeed“-Variante ist ebenfalls erhältlich.

Im Programmier-Test Terminal-Bench 4.0 erreicht K3.1 Pro nach Unternehmensangaben 65,7 Prozent – vor OpenAIs GPT-6 Astra mit 58,2 und knapp hinter Anthropics Claude Opus 5.5 mit 66,4 Prozent. Den Anteil falscher Behauptungen in einem hauseigenen Test senkte Moonshot demnach von 23,4 auf 8,3 Prozent. Unabhängig überprüft sind diese Werte nicht.

Vor der offenen Veröffentlichung hat Moonshot nach eigenen Angaben Daten zu Cyberangriffen aus dem Training entfernt. Eine Testversion ohne diese Einschränkung löste in einem internen Hacking-Test 90,5 Prozent der Aufgaben, das veröffentlichte Modell 81 Prozent. Offene Modelle lassen sich nach dem Herunterladen nicht mehr zurückrufen, Sicherheitsforscher warnen zudem, dass Schutzmechanismen offener Modelle hinter geschlossenen zurückliegen.

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