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Schwaches Smartphone-Geschäft: Qualcomm kündigt weltweiten Stellenabbau an

Der Chipkonzern will Jobs streichen und eine „stärkere Leistungskultur“ schaffen. Betroffene sollen ab November informiert werden – wie viele, ist offen.

Archivbild: Qualcomm-Zentrale in San Diego

Archivbild · Foto: Coolcaesar at en.wikipedia / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der US-Chipentwickler Qualcomm plant weltweit einen Stellenabbau. Das geht aus einem internen Schreiben von Konzernchef Cristiano Amon an die Belegschaft hervor, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Ziel sei eine „stärkere Leistungskultur“. Betroffene Beschäftigte sollen ab November benachrichtigt werden. Wie viele Stellen wegfallen, steht in dem Memo nicht. Bei den Entscheidungen sollen Geschäftsprioritäten, organisatorische Anforderungen sowie vorhandene Fähigkeiten und Kenntnisse berücksichtigt werden. „Mit der Ausweitung unseres Geschäfts haben sich auch die Kompetenzen und Fähigkeiten verändert, die wir benötigen“, schrieb Amon. Qualcomm war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Qualcomm gehört zu den weltweit größten Entwicklern von Smartphone-Chips und leidet unter dem schwachen Absatz von Unterhaltungselektronik. Ende Juli hatte das Unternehmen einen Quartalsgewinn unter den Markterwartungen in Aussicht gestellt. Zudem erklärte es, dass der Umsatz mit Produkten für Apple schneller sinke als zunächst angenommen. Das Wachstum bei Rechenzentren und in anderen Bereichen außerhalb des Smartphone-Geschäfts soll die Umsatzeinbußen nach Konzernangaben bis zum Geschäftsjahr 2027 mehr als ausgleichen.

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