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Ansturm auf Abfindungen: BMW schließt Programm nach weniger als zwei Wochen

Mehrere Tausend Beschäftigte wollen BMW freiwillig verlassen. Der Autobauer hat sein Ziel nach eigenen Angaben frühzeitig erreicht und nimmt keine Anträge mehr an.

Archivbild (2025): BMW-Zentrale („Vierzylinder“) in München

Archivbild · Foto: Strubbl / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

BMW hat sein Abfindungsprogramm bereits wieder geschlossen. Das Angebot war erst am 8. Oktober gestartet. Wie das Handelsblatt berichtet, haben sich mehrere Tausend Beschäftigte bereit erklärt, das Unternehmen zu verlassen. Eine genaue Zahl nannte BMW nicht. Der Konzern bestätigte am Dienstag, sein Ziel „frühzeitig“ erreicht zu haben. Neue Anträge werden nicht mehr angenommen. Zehntausende Mitarbeiter im indirekten Bereich der BMW AG hatten ein Angebot per E-Mail erhalten. Kurz nach dem Start brach das Online-Portal mit den Abfindungsbeträgen zusammen und war stundenlang nicht erreichbar.

Bis Mitte November will BMW das Verfahren abschließen. Dann sollen die Beschäftigten erfahren, ob sie einen Aufhebungsvertrag unterschreiben können. Es gilt das Prinzip der doppelten Freiwilligkeit: Auch der Arbeitgeber muss zustimmen. Hintergrund ist der geplante Abbau von rund 8.000 Stellen bis Ende 2027. Vorstandschef Milan Nedeljkovic will damit ab 2028 jährlich eine Milliarde Euro sparen. Nach Angaben von Insidern liegen einzelne Abfindungen bei über 650.000 Euro, BMW äußerte sich dazu nicht. Wer früher geht, erhält zusätzlich eine sogenannte Turboprämie.

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