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Witkoff und Kushner bei Putin erwartet – USA wollen offenbar Amerikaner freibekommen

Nach den Oslo-Gesprächen mit Selenskyj sollen Trumps Gesandte Putin am Mittwoch in St. Petersburg treffen. Laut New York Times geht es auch um die Freilassung eines lange inhaftierten Amerikaners.

Archivbild (2026): Kremlchef Wladimir Putin und US-Sondergesandter Steve Witkoff im Kreml

Archivbild · Foto: kremlin.ru / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner wollen Kremlchef Wladimir Putin nach Informationen der New York Times am Mittwoch in St. Petersburg treffen. Eine Quelle bestätigte der russischen Staatsagentur TASS die Reisepläne Witkoffs nach Russland, ließ den Ort aber offen. Laut der Zeitung wollen die Gesandten mit der Freilassung eines lange in Russland inhaftierten Amerikaners zeigen, dass sich Abkommen mit Putin lohnen. Einen Namen nannte der Bericht nicht.

Laut der New York Times, deren Bericht das Exilmedium Meduza wiedergibt, stuft das US-Außenministerium derzeit nur einen Amerikaner in Russland als „zu Unrecht inhaftiert“ ein: den 72-jährigen Stephen Hubbard, der 2024 wegen Söldnertums zu sechs Jahren und zehn Monaten Lagerhaft verurteilt wurde. Am Dienstag hatte Witkoff in Oslo mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj verhandelt, Kushner war wegen einer Grippe zugeschaltet. Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Støre sagte, Witkoff wolle den Weg für ein Treffen der Präsidenten der USA, der Ukraine und Russlands ebnen.

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