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Katar warnt vor Regionalkrieg – Vermittler suchen in Teheran nach einem Kompromiss

Katar spricht von laufenden Gesprächen zwischen Iran und den USA, warnt aber vor einer Spirale. Laut Berichten liegt ein Vorschlag zu eingefrorenen Geldern und IAEA-Besuchen auf dem Tisch.

Archivbild (2023): Pakistans Armeechef Asim Munir (l.) mit US-Außenminister Antony Blinken in Washington

Archivbild · Foto: U.S. Department of State / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Katar hat bestätigt, dass die Verhandlungen zwischen Iran und den USA weiterlaufen, und zugleich gewarnt: Bleibe die Eskalation unkontrolliert, „steuern wir auf einen regionalen Krieg zu“, sagte Außenamtssprecher Majed al-Ansari laut CBS News. Katar und Pakistan haben laut der katarischen Zeitung Al-Araby Al-Jadeed einen Kompromiss vorgeschlagen, um die Gespräche wiederzubeleben. Iran soll demnach Zinsen auf sechs Milliarden Dollar erhalten, die bei katarischen Banken eingefroren sind; im Gegenzug soll Teheran einem nicht öffentlich angekündigten Besuch der Internationalen Atomenergiebehörde in Atomanlagen zugestimmt haben.

Pakistans Armeechef Asim Munir führte in Teheran Gespräche, unter anderem mit Präsident Massud Peseschkian und Außenminister Abbas Araghtschi. „Der Verhandlungstisch ist noch da“, sagte Araghtschi laut Iran International; ohne Abkommen bleibe Hormus aber geschlossen. Peseschkian verlangte laut einer Regierungsmitteilung, Washington müsse Druck, Drohungen und Sanktionen vor jeder Verhandlung aufheben. Nach Munirs Abreise traf laut iranischen Staatsmedien und der Agentur Nour News eine katarische Delegation in Teheran ein.

Unterdessen geht der Nachbar Irak auf Abstand. Der Grenzübergang Sheeb zu Iran werde ab Mittwoch bis auf Weiteres für Personen und Waren geschlossen, sagte ein irakischer Regierungsvertreter laut Al Jazeera; weitere Übergänge sollen nach und nach folgen, berichtet Iran International. An der Grenze zu Pakistan blieben Übergänge laut der iranischen Agentur Fars geschlossen, obwohl Munir in Teheran erklärt hatte, die Probleme seien gelöst.

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