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Huthi-Angriffe: Britische Kampfjets sollen Saudi-Arabiens Städte schützen

Großbritannien schickt Typhoon-Jets für Abwehreinsätze nach Saudi-Arabien, Angriffe auf die Huthis sind nicht geplant. Riad fing erneut eine Rakete ab, die Totenzahl im Jemen stieg auf 73.

Archivbild (2023): Eurofighter Typhoon FGR4 der Royal Air Force bei einer Flugschau

Archivbild · Foto: Jakub Hałun / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die britische Luftwaffe soll über Saudi-Arabien defensive Patrouillen fliegen. Typhoon-Kampfjets der Royal Air Force würden Städte und Infrastruktur des Königreichs vor Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz schützen, teilte das Verteidigungsministerium in London am Dienstag mit. Die Jets würden „keine Offensivschläge gegen die Huthis“ ausführen. Unterstützt werden sie laut ABC News von einem Transportflugzeug vom Typ A400M und von Militärberatern. Verteidigungsminister Wes Streeting nannte die Angriffe der Huthis „verabscheuungswürdig“.

Saudische Streitkräfte fingen nach Angaben ihres Sprechers Turki al-Maliki erneut eine ballistische Rakete der Huthis ab, die auf die Hauptstadt Riad gerichtet gewesen sei. Die Zahl der Toten nach dem Huthi-Raketenangriff auf ein Militärlager im Jemen stieg laut CBS News auf 73. Eine US-Sicherheitswarnung vom 19. Oktober rief Amerikaner zu erhöhter Wachsamkeit auf. „Wir warnen US-Bürger aktiv vor der sehr realen Bedrohung, die von den Huthis ausgeht“, sagte Edgar Vasquez, stellvertretender Pressechef des US-Außenministeriums, laut CBS News.

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