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Florida vollstreckt Todesurteil gegen 77-Jährigen – Rekord von 2025 in Reichweite

William Reaves starb am Dienstagabend durch die Giftspritze. Er war für den Mord an einem Hilfssheriff 1986 verurteilt worden. Es war die 32. Hinrichtung in den USA in diesem Jahr.

Florida hat am Dienstag den 77-jährigen William Reaves hingerichtet. Er wurde nach Angaben der Behörden um 18.12 Uhr Ortszeit im Staatsgefängnis bei Starke nach einer Injektion mit drei Mitteln für tot erklärt. Reaves war wegen Mordes an einem Hilfssheriff aus dem Bezirk Indian River verurteilt worden, der im September 1986 erschossen wurde. Auf die Frage nach letzten Worten antwortete Reaves laut AP: „Nein, habe ich nicht.“ Der Supreme Court hatte einen Aufschub am selben Tag ohne Begründung abgelehnt.

Seine Anwälte hatten unter anderem geltend gemacht, die Geschworenen hätten nicht erfahren, dass die Veteranenbehörde den Vietnam-Veteranen wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung als zu 100 Prozent behindert eingestuft hatte. Mehr als 100 Veteranen hatten Gouverneur Ron DeSantis um einen Stopp gebeten. Sheriff Eric Flowers sprach von einem Abschluss, nicht von Gerechtigkeit. Der Bruder des getöteten Hilfssheriffs sagte, sein Bruder habe nun Gerechtigkeit erfahren.

Es war Floridas 18. Hinrichtung in diesem Jahr und die 32. in den USA. Wird Jesse Guardado wie geplant am 5. November hingerichtet, erreicht Florida den Rekord von 19 Exekutionen aus dem Jahr 2025. Die Debatte über Hinrichtungsmethoden hält an: Anders als Florida setzen Staaten wie Tennessee auf ein einziges Mittel. Dort hatte Christa Pike im September laut AP zwei tödliche Dosen Pentobarbital überlebt und war ins Krankenhaus gebracht worden.

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