Tony Iommi – „From the Dark“ im Test: Klassischer Heavy Metal im Großformat
Das Solo-Album des Black-Sabbath-Gitarristen erscheint am Freitag bei BMG. The Arts Desk vergibt vier Sterne, bei Metacritic steht es bei 68 Punkten.
Foto: Shane Hirschman / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · Tony Iommi · youtube.com
Single: Stormwatcher
Tony Iommi veröffentlicht am 23. Oktober sein Solo-Album „From the Dark“ bei BMG. Am Mikrofon steht der norwegische Sänger Jorn Lande, der alle Songs mitgeschrieben hat; Bass spielt Becky Baldwin, Schlagzeug Karl Brazil. Produziert hat Iommi gemeinsam mit Mike Exeter. Die Standardausgabe enthält acht Stücke, die Deluxe-CD zwei zusätzliche. „We're not trying to prove anything – it's a great album, it rocks!“, sagt Iommi in der Ankündigung des Albums.
Guy Oddy nennt die Platte bei The Arts Desk ein klassisches Heavy-Metal-Album der alten Schule, das keine Ausflüge in andere Genres unternimmt und an die Black-Sabbath-Phase mit Ronnie James Dio Anfang der 1980er erinnert. Die Produktion sei sauber, aber nicht zu glatt. Sein Fazit: Iommis Vision ergebe „a seriously powerful set of tunes“, das viele Metal-Fans mehr als zufriedenstellen werde. Hervorgehoben werden unter anderem „Over the Violent Sun“, „Stormwatcher“ und „Legacy“. Bei Metacritic kommt das Album derzeit auf 68 von 100 Punkten.
Als jüngste Vorabsingle erschien Anfang Oktober „Stormwatcher“ mit einem animierten Video: Der Song erzählt von einem Schiff im Sturm. „We are the captain of our own vessel“, sagt Lande über das Stück. Die erste Single „World Alone“ war bereits im Juli bei einem Streaming-Event in Birmingham vorgestellt worden.
