Imminence – „Axis Mundi“ im Test: Metalcore mit Geige und viel Gefühl
Das sechste Album der Schweden ist bei Sumerian erschienen. Metal Hammer vergibt fünf von sieben Punkten und sieht einen weiteren Meilenstein.
Foto: Seacactus 13 / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · SUMERIAN · youtube.com
Single: If Not Now, When
Die schwedische Band Imminence hat Anfang Oktober ihr sechstes Studioalbum „Axis Mundi“ bei Sumerian Records veröffentlicht. Es folgt auf „The Black“ und enthält elf Songs; produziert hat Drew Fulk gemeinsam mit der Band. „Duality has always been at the heart of Imminence“, sagt Gitarrist Harald Barrett – Dualität sei schon immer der Kern der Band gewesen.
Tamara Jungmann vergibt im Metal Hammer fünf von sieben Punkten. Die Platte sei „keine Genre-Neuerfindung, aber sicher ein weiterer Meilenstein für Imminence auf dem Weg zur Szenegröße“. Anders als der Vorgänger komme „Axis Mundi“ „längst nicht so düster daher, sondern setzt vor allem auf Emotion“. Das Markenzeichen bleibt die Geige von Sänger Eddie Berg: im Instrumental „Leviathan“ allein, in „The Sword That Never Bends“ und „Crestfallen“ episch mit Gesang und Gitarren verwoben.
Die Single „If Not Now, When“, zu der ein cineastisches Video erschien, setzt auf eine an den Grunge der 1990er erinnernde Atmosphäre, in der Bergs Geige zeitweise im Mittelpunkt steht. Im November und Dezember tourt die Band mit Dying Wish und Gaerea durch Nordamerika.
