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Witkoff bei Putin: Russland lässt 74-jährigen Amerikaner frei – Appell für Dreiergespräche

Beim Treffen in St. Petersburg kommt ein in Russland inhaftierter Amerikaner frei. Witkoff wirbt für neue Dreiergespräche mit Kiew, Putin bietet Hilfe beim Iran an.

Archivbild: Wladimir Putin und Steve Witkoff im Januar 2026

Archivbild · Foto: kremlin.ru / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Zum Auftakt seines Treffens mit Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff in St. Petersburg hat Kremlchef Wladimir Putin die Freilassung des US-Bürgers Stephen Hubbard verkündet. Der 74-jährige pensionierte Lehrer aus Michigan war seit April 2022 in russischer Haft; nach Angaben Putins wartete er bereits am Flughafen Pulkowo auf seinen Flug in die USA. Witkoff bedankte sich bei Putin: Wegen ihm kehre Hubbard zu seiner Familie zurück.

Hubbard war 2024 nach einem Prozess hinter verschlossenen Türen zu sechs Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Die russische Anklage warf ihm vor, als Söldner für die ukrainischen Streitkräfte tätig gewesen zu sein; sein US-Anwalt wies das zurück, Washington stufte ihn als zu Unrecht inhaftiert ein. Trump hatte den Fall nach eigenen Angaben kurz vor der Reise bei Putin angesprochen.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters, auf die sich BTA beruft, drängte Witkoff Putin, die von den USA vermittelten Dreiergespräche mit der Ukraine wieder aufzunehmen; sie ruhen seit Februar. Putin bot demnach Hilfe im Konflikt mit dem Iran sowie Düngemittellieferungen für US-Farmer an und will über ein mögliches Treffen mit Trump im kommenden Monat in China sprechen. Die Positionen zu einem Friedensabkommen liegen weiter weit auseinander.

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