Brandgefahr bei Batterien: VW ruft fast 72.700 E-Autos zurück
Betroffen sind ID.3, ID.4, ID.7, ID. Buzz und Cupra Born, in Deutschland rund 10.000 Fahrzeuge. Halter sollen nur noch bis 80 Prozent laden, bis die Batterie in der Werkstatt geprüft ist.

Symbolbild · Foto: Alexander-93 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Volkswagen ruft weltweit fast 72.700 Elektroautos wegen möglicher Brandgefahr zurück. In Deutschland umfassen die drei Rückrufe nach Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) rund 10.000 Fahrzeuge. Betroffen sind vor allem die Modelle ID.3, ID.4, ID.7 und ID. Buzz aus den Baujahren 2022 bis 2025 sowie der Cupra Born aus den Jahren 2022 bis 2024.
Nach Angaben des Konzerns erfüllen einzelne Zellen der Hochvoltbatterie nicht die Qualitätsanforderungen, VW führt das auf Produktionsfehler bei Zulieferern zurück. In seltenen Fällen könne es zu erhöhter thermischer Belastung kommen, im Extremfall zu einem Brand. Sach- oder Personenschäden sind laut KBA bislang nicht bekannt.
Bis zur Prüfung sollen Halter ihre Autos höchstens bis 80 Prozent laden und Warnaufkleber anbringen; wo möglich, begrenzt das Fahrzeug die Ladekapazität selbst. Die Batterien werden in der Werkstatt untersucht, eventuell genügt ein Software-Update. Die Halter werden per Brief informiert. Bereits im März hatten VW und Cupra weltweit mehr als 90.000 Fahrzeuge wegen Batterieproblemen zurückgerufen.
