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Stromausfall bei Google Cloud in London legt Revolut, Lloyds und HSBC stundenlang lahm

Ein „Stromereignis“ in Googles Cloud-Region London hat am Dienstag britische Banken und Behördenseiten gestört. Google meldet die volle Wiederherstellung, die Finanzaufsicht FCA schaltet sich ein.

Symbolbild: Google-Rechenzentrum in The Dalles (USA)

Symbolbild · Foto: Lambtron / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Ein Stromausfall in Googles Cloud-Region europe-west2 in London hat am Dienstag über Stunden Dienste britischer Banken und Unternehmen gestört. Nach Angaben von Google begann der Vorfall um 6:08 Uhr GMT (8:08 Uhr deutscher Zeit); mehrere Cloud-Dienste lieferten erhöhte Fehlerraten und hatten zeitweise Netzwerkausfälle. Als Ursache nannte der Konzern ein „Stromereignis“.

Betroffen war unter anderem die Digitalbank Revolut, bei der laut Reuters Kartenzahlungen und Abhebungen am Geldautomaten gestört waren; das Unternehmen versicherte, Geld und Daten der Kunden seien sicher. Auch Kunden von Lloyds, Halifax und HSBC meldeten Probleme mit App und Onlinebanking. Auf dem Störungsportal Downdetector tauchten zudem Rightmove, DPD, NHS England und die Royal Mail auf – ob alle Ausfälle mit Google zusammenhingen, ist nicht bestätigt.

Google erklärte inzwischen, die volle Verfügbarkeit sei wiederhergestellt. Die britische Finanzaufsicht FCA teilte mit, sie stehe mit Google und den betroffenen Firmen in Kontakt. Großbritannien hatte Google Cloud, Microsoft, Amazon Web Services und Oracle erst im Juli als kritische Drittanbieter für den Finanzsektor unter direkte Aufsicht gestellt.

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