Umstrittene Split Decision: Khizriev bleibt trotz Niederschlag ungeschlagen
Im Co-Hauptkampf von PFL Chicago ging Timur Khizriev gegen Gabriel Braga zu Boden – zwei Punktrichter sahen ihn dennoch vorn. Das Publikum buhte.

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)
Timur Khizriev hat im Co-Hauptkampf von PFL Chicago seine weiße Weste behalten – mit einem Urteil, das für Diskussionen sorgt. Alle drei Punktrichter werteten den Federgewichts-Rückkampf gegen Gabriel Braga mit 29:28, zwei davon für Khizriev, einer für Braga. Das Publikum in der Wintrust Arena quittierte die geteilte Entscheidung mit Buhrufen. Khizriev steht nun bei 19 Siegen ohne Niederlage, Braga bei 17:4.
Braga hatte Khizriev in der ersten Runde mit einer linken Hand erschüttert und ihn früh in der zweiten Runde mit rechten Händen zu Boden geschickt; zudem wehrte er Khizrievs Takedown-Versuche ab. Khizriev setzte seinerseits einen Uppercut und ein Knie und überstand die Krise. Auch in der dritten Runde machte laut MMA News Braga den Druck.
Die beiden hatten sich bereits beim PFL-Weltturnier 2024 gegenübergestanden, das Khizriev gewann. Vor dem Kampf hatte er erklärt, sich mit einem Sieg über Braga einen Titelkampf verdienen zu wollen. Ebenfalls auf der Hauptkarte: Sarvarjon Khamidov schlug Rafael do Nascimento nach 1:49 Minuten der ersten Runde K.o., Oualy Tandia gewann einstimmig nach Punkten gegen JP Saint Louis.
