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Gefilmte Prügelattacke vor Schule in Frankfurt (Oder): Land prüft Abschiebungen

Rund zehn 13- bis 15-Jährige sollen einen 14-Jährigen getreten und geschlagen haben. Brandenburgs Innenminister Redmann kündigt hartes Vorgehen an – auch Abschiebungen werden geprüft.

Polizeifahrzeuge in Frankfurt (Oder) (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Ralf Lotys (Sicherlich) / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Nach einem brutalen Angriff vor einer Oberschule in Frankfurt (Oder) erhöht die Brandenburger Landesregierung den Druck. Rund zehn Kinder und Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren sollen am Mittwoch einen 14-Jährigen getreten und geschlagen haben, auch gegen den Kopf, als er bereits am Boden lag. Die mutmaßlichen Täter filmten die Tat; das Video verbreitete sich im Netz.

Laut Polizei geht es um zehn Tatverdächtige mit deutscher, polnischer, russischer und syrischer Staatsangehörigkeit; ermittelt wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Raubes. Einige wurden am Tag nach der Tat aus dem Unterricht geholt, Beamte suchen nun auch die Familien auf. Unter 14-Jährige sind strafunmündig. Innenminister Jan Redmann (CDU) sagte dem RBB: „Täter müssen Konsequenzen spüren, und zwar gerade jugendliche Täter sehr schnell.“ Geprüft werde auch, ob Abschiebungen möglich sind.

Sozialminister René Wilke (SPD) erklärte: „Wer für Unsicherheit in unserem Land sorgt, kann sich nicht auf die Unsicherheit in seinem Herkunftsland berufen.“ Jugendgewalt beschäftigt auch andere Städte: In Potsdam und im Berliner Umland nahm die Polizei diese Woche zwei Verdächtige im Alter von 15 und 17 Jahren fest.

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