Eivør – „Tungl“ im Test: Eine fast transzendente Reise zum Mond
Die färöische Sängerin veröffentlicht ihr erstes Album bei Nuclear Blast – atmosphärisch und düster. Metal Hammer vergibt 5,5 von 7 Punkten.
Foto: Tilly antoine / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Video zur Single: YouTube · Eivør · youtube.com
Single: Drekafljóð / Dragon Maiden
Die färöische Sängerin Eivør hat am 16. Oktober „Tungl“ veröffentlicht – färöisch für „Mond“. Es ist ihre erste Platte beim Label Nuclear Blast und setzt laut Label die mit „Enn“ begonnene dunkle, atmosphärische Phase fort. Die zehn Songs kreisen um die Zyklen des Lebens: Zärtlichkeit, Herzschmerz, Liebe, Verlust. Das Video zur Single „Drekafljóð / Dragon Maiden“ drehte der Regisseur Kristinn Arnar Sigurðsson im isländischen Svínadalur.
Metal-Hammer-Autorin Heidi Skrobanski vergibt 5,5 von 7 Punkten und beschreibt „Tungl“ als unaufgeregte Reise, die offenen Hörern eine fast transzendente Erfahrung bieten könne. Hervorgehoben werden der Opener „Og mánin græt“, „Verjugarðar“ und „Drekafljóð“, deren Rhythmus lange nachhallt, sowie die melancholischen Klavier- und Streicherparts in „Everyone But Me“ und „Eon“. Eine Warnung gibt es dennoch: „Metal- oder Rock-Klänge sollte jedoch niemand erwarten.“ Der Sound tendiere eher zu elektronischem Dark Ambient, traditionelle Instrumente fehlten.
Nach Release-Konzerten in Tórshavn und Reykjavík kommt Eivør 2027 auf Europatour: Hamburg (27. Februar, Docks), Hannover (28. Februar), Köln (9. März), Stuttgart (10. März), Frankfurt (11. März), Wien (15. März), München (16. März), Dresden (19. März) und Berlin (20. März, Huxleys Neue Welt).
