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Brunello Cucinelli wächst gegen den Trend und hebt seine Umsatzprognose an

Der italienische Kaschmir-Spezialist steigerte den Umsatz im dritten Quartal um 13,5 Prozent auf 374,2 Millionen Euro. Für 2026 rechnet er nun mit rund 12 Prozent Wachstum.

Brunello-Cucinelli-Geschäft in Madrid (Symbolbild)

Symbolbild · Foto: Zarateman / Wikimedia Commons, CC0 (zugeschnitten und skaliert)

Das Luxusmodehaus Brunello Cucinelli aus dem umbrischen Solomeo wächst weiter zweistellig, während die Luxusbranche mit einer anhaltenden Flaute kämpft. Im dritten Quartal stieg der Umsatz zu konstanten Wechselkursen um 13,5 Prozent auf 374,2 Millionen Euro, wie das Unternehmen am 15. Oktober mitteilte. Analysten hatten laut LSEG im Schnitt 370 Millionen Euro erwartet. Nach neun Monaten lag der Umsatz bei 1,12 Milliarden Euro – ein Plus von 10,2 Prozent, bereinigt um Währungseffekte von 13,3 Prozent.

Für das Gesamtjahr erwartet Cucinelli nun ein währungsbereinigtes Umsatzplus von rund 12 Prozent statt bisher 10 bis 11 Prozent. Für 2027 stellt das Unternehmen etwa 10 Prozent in Aussicht und verweist auf die Resonanz auf die Kollektionen für Frühjahr/Sommer 2027. Die eigenen Läden legten in den ersten neun Monaten um 19 Prozent zu, das Großhandelsgeschäft um 4 Prozent. In Amerika stieg der Umsatz laut Reuters um 20 Prozent, in Europa um 7 und in Asien um 14 Prozent, mit einem deutlichen Beitrag aus China.

Firmengründer Brunello Cucinelli, der als Präsident und Kreativdirektor amtiert, erklärte, das Ansehen der Marke in der Welt entspreche dem, was man immer angestrebt habe. Laut TextilWirtschaft rechnet das Unternehmen bis Jahresende mit 500.000 aktiven Kundinnen und Kunden in seiner Datenbank. In China werde die Marke als „jung und frisch“ wahrgenommen.

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