De La Hoya fordert: Canelo gegen Mbilli soll raus aus Riad
Promoter Oscar De La Hoya verlangt nach den Angriffen auf den Flughafen von Riad, den WBC-Titelkampf am 31. Oktober zu verlegen. Bislang bleibt es beim Termin.

Archivbild · Foto: DEWALT POWER TOOLS FIGHT NIGHT CLUB 2010 / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Oscar De La Hoya hat in seiner Rubrik „Clap Back Thursdays“ auf X gefordert, den Kampf zwischen Saúl „Canelo“ Álvarez und WBC-Weltmeister Christian Mbilli aus Riad zu verlegen. „Wie ist diese Veranstaltung nicht abgesagt? Es ist ein enormes Sicherheitsproblem“, sagte er laut Boxing 24/7. Er sei „extrem überrascht“, dass Canelo den Kampf nicht selbst abgesagt habe.
Hintergrund sind die Angriffe auf den Flughafen der saudischen Hauptstadt; das Tennis-Schaukampfturnier Six Kings Slam wurde bereits auf Ende Dezember verschoben. Canelo gegen Mbilli bleibt dagegen für den 31. Oktober angesetzt.
Boxing 24/7 weist darauf hin, dass De La Hoya, der Canelo früher als Promoter betreute, eine Vorgeschichte mit ihm hat, die seine Kritik färben könnte. Seine Behauptung, Turki Alalshikh und die Agentur SELA hätten „die meisten Medien im Boxen gekauft“, sei ein unbelegter Vorwurf.
