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Sturm Rachel trifft Südkalifornien – Isaias fordert mindestens vier Tote

Ungewöhnlich hohe Wellen beschädigen Häuser in Long Beach, der Bürgermeister spricht von „beispiellosen“ Folgen. Im Südosten der USA sind Hunderttausende weiter ohne Strom.

Archivbild: Strand und Wohnhäuser an der Küste der Alamitos-Halbinsel in Long Beach

Archivbild · Foto: Sergei Gussev / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)

Die Reste des Sturms Rachel haben am Wochenende ungewöhnlich hohe Wellen an die Küste Südkaliforniens gebracht. Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums lagen die Wasserstände bis zu 1,5 Fuß (rund 45 Zentimeter) über den Vorhersagen. In Long Beach beschädigten Wellen eine rund hundert Jahre alte Holzpromenade, Hausbesitzer mussten ihre Häuser verlassen. Mehr als ein halbes Dutzend Häuser an der Küste wurde für baulich unsicher erklärt. Bürgermeister Rex Richardson sagte: „Es ist nicht normal, dass wir diese Art von Aktivität sehen.“ Die Auswirkungen seien für die Stadt „beispiellos“.

Rachel war zuvor südlich von Ensenada im mexikanischen Bundesstaat Baja California auf Land getroffen. Örtliche Behörden meldeten nach Angaben von Telemundo einen Toten und sieben Vermisste, nachdem ein Fluss über die Ufer getreten war; eine Familie wurde von den Wassermassen mitgerissen, zwei Kinder konnten gerettet werden. In der Nacht verlor Rachel ihre tropischen Eigenschaften und löste sich laut AP später über Las Vegas auf. Long Beach rief die Bewohner auf, die Halbinsel über das Wochenende zu meiden.

Im Südosten der USA stieg die Zahl der Todesopfer von Hurrikan Isaias auf mindestens vier: zwei in Escambia County in Florida und zwei in Alabama. Am Sonntagnachmittag waren laut AP noch rund 356.000 Kunden in Südalabama und im Florida Panhandle ohne Strom. In North Carolina meldeten Behörden Erdrutsche und Überschwemmungen; Rettungskräfte holten zwei Menschen und ihren Hund aus dem Hochwasser.

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