Hurrikan Simon peitscht Mexikos Pazifikküste – Sheinbaum: „Sicherheit hat Vorrang“
Der schwere Hurrikan zieht dicht an Puerto Vallarta und der Küste von Jalisco vorbei. Behörden evakuieren gefährdete Gebiete und warnen vor Sturzfluten und Erdrutschen.

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)
Hurrikan Simon hat am Sonntag die mexikanische Pazifikküste mit heftigem Wind und Regen getroffen. Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums lag das Auge des Sturms der Kategorie 4 mit Dauerwinden von rund 220 Kilometern pro Stunde zunächst knapp vor der Küste, etwa 100 Kilometer von Cabo Corrientes nahe dem Badeort Puerto Vallarta entfernt. Ob Simon direkt auf Land trifft, war unklar. Der Experte Phillipe Pappin warnte vor „katastrophalen Winden und lebensgefährlichen Sturmfluten“. Später wurde Simon laut Telemundo auf Kategorie 3 herabgestuft.
Präsidentin Claudia Sheinbaum schrieb: „Vorsorgliche Evakuierungen in sichere Zonen laufen; die Priorität ist unsere Sicherheit.“ Sie rief die Menschen in Jalisco, Colima, Nayarit und Michoacán auf, geschützt zu bleiben, bis die Regierung Entwarnung gibt. Jalisco setzte den Unterricht in 22 Küstengemeinden aus, die Uferpromenade von Puerto Vallarta wurde gesperrt. Auch der öffentliche Nahverkehr wurde eingestellt. Jalisco begann, Menschen aus gefährdeten Gebieten in Sicherheit zu bringen.
Die stärksten Winde und Regenfälle wurden für die Nacht zu Montag und den Montagvormittag erwartet. Vorhergesagt waren vielerorts 25 bis 50 Zentimeter Regen, in Teilen von Michoacán, Colima und Jalisco bis zu 76 Zentimeter. In Acapulco gab es laut Telemundo Erdrutsche, Verletzte wurden nicht gemeldet. Berichte über Todesopfer durch Simon lagen zunächst nicht vor.
