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Söder: „Friedrich Merz bleibt Bundeskanzler“ – CSU-Chef wirbt für Aigner

CSU-Chef Söder stellt sich bei „Caren Miosga“ hinter Merz. Sein persönliches Ziel sei ein anderes Amt: Landtagspräsidentin Ilse Aigner soll erste Bundespräsidentin werden.

Archivbild: Markus Söder auf dem CDU-Parteitag 2019 in Leipzig

Archivbild · Foto: Olaf Kosinsky / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de (zugeschnitten und skaliert)

CSU-Chef Markus Söder hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in der Krise der Union den Rücken gestärkt. Auf die Frage, ob er bereit wäre, Merz als Kanzler nachzufolgen, sagte der bayerische Ministerpräsident am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Caren Miosga“: „Friedrich Merz bleibt Bundeskanzler.“ Er schätze und respektiere Merz, dessen schwache Umfragewerte finde er sehr ungerecht, sagte Söder nach dpa-Angaben. Die Äußerungen fielen am ersten Tag der CDU-Führungsklausur in Berlin.

„Die einzige Personalie, die mich persönlich interessiert, ist nicht die Kanzlerschaft“, sagte Söder weiter. Er wolle, „dass, wenn es irgendwie geht, Ilse Aigner Bundespräsidentin wird“. Die CSU-Politikerin ist Präsidentin des Bayerischen Landtags und hat sich nach ZDF-Angaben öffentlich noch nicht zu einer Kandidatur geäußert. Sie wäre die erste Frau an der Staatsspitze. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier scheidet im März nach zwei Amtszeiten aus, die Bundesversammlung wählt seinen Nachfolger am 30. Januar 2027. Die CSU stellte bisher weder einen Kanzler noch einen Bundespräsidenten.

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