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Glocken an der Kapuze: Duran Lantink spitzt Gaultiers Kegel-Silhouette zu

Im verspiegelten Untergeschoss des Palais de Tokyo zeigte Duran Lantink für Jean Paul Gaultier spitze Kegelformen an den Schultern, Glöckchen und niederländische Karos.

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Foto: DiscoA340 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · Jean Paul Gaultier · youtube.com

Jean Paul Gaultier hat am Abend des 4. Oktober in Paris seine Kollektion für Frühjahr/Sommer 2027 gezeigt. Kreativdirektor Duran Lantink ließ das Untergeschoss des Palais de Tokyo weiß streichen und mit Spiegelpaneelen auskleiden, die im Takt der Musik vibrierten und das Publikum spiegelten. Das Modehaus hat die Show auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht.

Das bekannteste Gaultier-Motiv, die kegelförmige Brust, taucht bei Lantink an ungewohnter Stelle auf: als spitze Formen, die aus den Schultern ragen. Dazu kamen Trenchcoats, übergroße Anzüge mit gerundeten Schultern, Riesen-Rüschenkragen als Oberteile und Fransenkleider. Laut DSCENE griff der niederländische Designer Karos, Tartans und Blumenmuster aus der Folklore seiner Heimat auf; Sandalen spielen mit der Negativform eines Flip-Flops oder Tabi-Schuhs.

Auffälligstes Detail waren Glöckchen an Kapuzen und Kleidern, angeregt von einem Gaultier-Handschuh von 1989 mit Quasten und Glocken. „Als wir anfingen, Glocken an Dinge zu hängen, entstand ein großartiger Klang“, sagte Lantink backstage dem Magazin W. Daraus sei die Idee einer Frau entstanden, die laut und präsent ist.

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