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Nach Angriff auf Flughafen Riad: Canelo gegen Mbilli bleibt vorerst angesetzt

Bei einem Angriff auf den Flughafen der saudischen Hauptstadt gab es mindestens zwölf Tote. Eine Verlegung des WM-Kampfes am 31. Oktober ist bislang nicht angekündigt.

Terminal des Flughafens King Khalid in Riad (Archivbild)

Archivbild · Foto: liton islam / Wikimedia Commons, CC BY 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Drei Wochen vor dem WBC-Titelkampf zwischen Christian Mbilli und Saúl „Canelo“ Álvarez in Riad hat sich die Sicherheitslage in der saudischen Hauptstadt verschärft. Bei einem Angriff auf den internationalen Flughafen King Khalid am Samstag wurden nach Angaben der saudischen Luftfahrtbehörde GACA mindestens zwölf Menschen getötet und mindestens 309 verletzt, wie Al Jazeera berichtet. Saudi-Arabien macht die jemenitischen Huthi verantwortlich; der Flugbetrieb wurde vorübergehend eingestellt. Bereits am Donnerstag waren bei einem früheren Angriff auf den Flughafen nach Behördenangaben drei Menschen ums Leben gekommen.

Der Kampf ist weiterhin für den 31. Oktober in der Halle „The Venue“ in Riad angesetzt und wird von DAZN im Bezahlangebot übertragen. Eine offizielle Verlegung, Verschiebung oder Absage wurde nach Angaben von World Boxing News und Big Fight Weekend nicht angekündigt; Turki Alalshikh hatte das Vorprogramm noch am Tag des Angriffs vom Donnerstag vorgestellt. Eine Stellungnahme der Veranstalter zum Angriff vom Samstag war zunächst nicht bekannt.

Die US-Botschaft in Riad hatte ihre Bürger bereits am 8. Oktober zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen und vor möglichen Flugausfällen und Luftraumsperrungen gewarnt.

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