Teure Konsolen: US-Hardwareverkäufe auf schwächstem August seit 13 Jahren
Nach mehreren Preiserhöhungen bei PS5, Xbox und Switch 2 sind die Konsolenverkäufe in den USA laut Circana eingebrochen. Grund sind auch knappe Speicherchips.

Symbolbild · Foto: JDC808 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
In den USA wurden im August 15 Prozent weniger Spielkonsolen und andere Spiele-Hardware verkauft als ein Jahr zuvor – der schwächste August seit 13 Jahren. Das geht aus Zahlen des Marktforschers Circana hervor, über die Yahoo Finance berichtet. Die Ausgaben für Hardware sanken im August um 3 Prozent, seit Jahresbeginn liegen sie 11 Prozent unter dem Vorjahr.
Hintergrund sind deutliche Preiserhöhungen: Die PS5 Digital Edition kostet in den USA inzwischen 599 statt ursprünglich 399 Dollar, die PS5 Pro 899 statt 699 Dollar. Die Xbox Series S stieg von 299 auf 499 Dollar, die Series X auf 749 Dollar, die Switch 2 von 449 auf 499 Dollar. Die Hersteller begründen die Aufschläge mit höheren Bauteilkosten, vor allem bei Arbeits- und Massenspeicher, sowie früheren Zöllen.
„Wir sehen die negativen Auswirkungen dieser höheren Preise bei den Konsolen“, sagte Circana-Analyst Mat Piscatella. Zudem würden einzelne Produkte bereits knapp. Die PS5 Pro sei laut Piscatella kaum noch zu bekommen. Von „GTA 6“ erhofft sich die Branche neuen Schwung für die Konsolenverkäufe – die hohen Preise könnten aber manche Käufer abschrecken.
