Häuser in den USA: Preise steigen um 2,1 Prozent – real seit 15 Monaten im Minus
Der Case-Shiller-Index stieg im August 2026 um 2,1 Prozent zum Vorjahr – weniger als die Inflation von 3,4 Prozent. Chicago und New York liegen vorn, Seattle verliert am stärksten.

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)
Die Hauspreise in den USA steigen weiter, aber langsamer als die Inflation. Der nationale S&P Cotality Case-Shiller-Index legte im August 2026 im Jahresvergleich um 2,1 Prozent zu, nach 1,9 Prozent im Juli. Der Index für 20 Großstädte stieg um 2,7 Prozent, der für 10 Städte um 3,6 Prozent. Bei einer Inflation von 3,4 Prozent im August sank der reale Wert von Wohneigentum laut den Daten den 15. Monat in Folge.
Am stärksten zogen die Preise in Chicago (plus 6,7 Prozent), New York (plus 6,2 Prozent) und Cleveland (plus 4,3 Prozent) an. Die größten Rückgänge gab es in Seattle (minus 2,0 Prozent), Las Vegas (minus 1,3 Prozent) und Denver (minus 0,8 Prozent). Rebecca Kaufman von S&P Dow Jones Indices nannte die Inflation, einen Ölpreis der Sorte Brent nahe 100 Dollar je Barrel und Hypothekenzinsen im mittleren bis hohen Sechs-Prozent-Bereich als Belastung für Haushalte.
Bei Neubauten sinkt der mittlere Preis. Laut US-Handelsministerium wurden im September 2026 neue Häuser in einer hochgerechneten Jahresrate von 676.000 verkauft, 0,6 Prozent weniger als im August. Der Medianpreis eines neuen Hauses lag bei 400.400 Dollar, 3,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der durchschnittliche 30-jährige Festzins lag laut dem Immobilienfinanzierer Freddie Mac in der Vorwoche bei 7,32 Prozent.
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