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Gaza: Acht Tote bei israelischen Angriffen – zweimal Universitätsgelände getroffen

Bei einem Luftangriff auf die Islamische Universität in Gaza-Stadt starben laut Al Jazeera drei Wachleute. Zuvor waren bei einem Drohnenangriff sieben Studentinnen verletzt worden.

Archivbild: Luhaidan-Gebäude der Islamischen Universität Gaza (vor dem Krieg)

Archivbild · Foto: Manar al Zraiy / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (zugeschnitten und skaliert)

Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind am Sonntag nach Angaben von Al Jazeera mindestens acht Palästinenser getötet worden. Ein Luftangriff auf das Gelände der Islamischen Universität in Gaza-Stadt tötete drei Wachleute; es war der zweite Angriff auf die Hochschule binnen weniger Stunden. Bei einem vorangegangenen Drohnenangriff wurden sieben Studentinnen durch Splitter verletzt, eine von ihnen schwer. Weitere Tote meldeten das Nasser-Krankenhaus nach Beschuss in Al-Mawasi bei Chan Junis sowie Stellen in Deir al-Balah, im Norden des Gazastreifens und im Osten von Chan Junis.

Nach Angaben des Al-Jazeera-Reporters Hani Mahmoud waren die meisten Gebäude der Universität schon vorher zerstört. Laut Unesco sind seit Oktober 2023 fast 95 Prozent der Hochschulgelände im Gazastreifen zerstört oder beschädigt. Das Gesundheitsministerium in Gaza zählt seit Beginn der Waffenruhe im Oktober 2025 mindestens 1.551 Tote; seit Oktober 2023 seien insgesamt 74.544 Menschen getötet worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Die Lage bleibt angespannt. Laut „Times of Israel“ hat die Armee die sogenannte Gelbe Linie, die die von ihr kontrollierten Gebiete markiert, nach Westen verschoben; die Hamas weigert sich weiter, ihre Waffen abzugeben. Israel kontrolliert oder beschränkt nach Angaben von Al Jazeera fast zwei Drittel des Gazastreifens. Wegen geschlossener Übergänge und gekürzter Hilfsgelder verschärft sich zudem die Ernährungskrise.

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