EU-Agrarminister beraten über Ostsee-Fangquoten und die Agrarpolitik nach 2027
Montag und Dienstag sucht der Agrar- und Fischereirat eine politische Einigung zu den Fangmengen 2027 und eine Teilposition zur Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2027.

Archivbild · Foto: Belgian Presidency of the Council of the EU 2024 from Belgium / Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (zugeschnitten und skaliert)
Die Agrar- und Fischereiminister der EU kommen am Montag und Dienstag zusammen. Nach Angaben des Rats der EU wollen sie eine politische Einigung über die Fangmöglichkeiten in der Ostsee für 2027 erzielen. Die Höchstmengen werden nach Arten und Ländern festgelegt, da mehrere Fischbestände dort in einem fragilen Zustand sind.
Zweites großes Thema ist die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2027. Die Minister streben eine teilweise Verhandlungsposition zu den neuen Regeln an – vor allem zu den Hilfen für Landwirte und den Umweltauflagen. Außerdem beraten sie über handelsbezogene Agrarfragen.
Zudem bereiten die Minister die EU-Position für die Jahrestagung der Internationalen Kommission zur Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik (ICCAT) vor. Der nächste große Fachrat ist der Energierat am 29. Oktober in Luxemburg.
