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Australien: Finanzkonzern Challenger lehnt Milliardenofferte von größtem Aktionär ab

TAL Dai-ichi Life bot 11,80 australische Dollar je Aktie, insgesamt rund 8,4 Milliarden. Der Verwaltungsrat hält das für nicht empfehlenswert.

Grafik: TERRA WORLD NEWS

Grafik: TERRA WORLD NEWS (eigene Darstellung nach den genannten Quellen)

Der australische Finanzkonzern Challenger hat ein Übernahmeangebot seines größten Aktionärs TAL Dai-ichi Life Australia abgelehnt. Geboten wurden 11,80 australische Dollar je Aktie für die rund 80 Prozent, die TAL noch nicht hält; damit wird das Unternehmen mit rund 8,4 Milliarden australischen Dollar bewertet, wie der Sender ABC berichtete. Das Angebot liege nicht auf einem Niveau, das der Verwaltungsrat den Aktionären empfehlen könne, hieß es. Challenger will mit TAL im Gespräch bleiben, um einen empfehlenswerten Vorschlag zu erreichen.

Auch bei anderen Konzernen gab es am Montag Bewegung: Der Stahlhersteller BlueScope hob seine Prognose für den Vorsteuergewinn im ersten Halbjahr auf knapp 1,1 Milliarden australische Dollar an, nach zuvor 860 bis 960 Millionen; die Aktie stieg um 2,8 Prozent. Beim Biotechkonzern CSL tritt Verwaltungsratschef Brian McNamee Ende März ab; Nachfolger wird Gordon Naylor, der dafür sein Amt als Interims-Konzernchef aufgibt. Neue Vorstandschefin wird im Februar Deborah Waterhouse.

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