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Notenbank-Woche: Fed und EZB dürften stillhalten – Märkte erwarten Zinserhöhungen

Wegen der vom Ölpreis getriebenen Inflation rechnen Anleger bis Dezember mit höheren Leitzinsen. Neuseelands Notenbank dürfte schon am Mittwoch erhöhen.

Archivbild: Eccles-Gebäude der US-Notenbank Fed in Washington

Archivbild · Foto: Federalreserve / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

In dieser Woche entscheiden mehrere große Zentralbanken über ihre Geldpolitik, darunter die US-Notenbank Fed, die Europäische Zentralbank und die Bank of Japan. Alle drei dürften die Zinsen vorerst unverändert lassen. An den Märkten wird für die Fed laut Reuters aber eine Zinserhöhung im Dezember mit rund 80 Prozent Wahrscheinlichkeit eingepreist; Ähnliches gilt für EZB und Bank of Japan.

Hintergrund ist die Sorge vor einer anhaltend hohen, vom Ölpreis getriebenen Inflation. Neuseelands Notenbank dürfte bereits am Mittwoch handeln; erwartet wird eine Anhebung um 0,25 Punkte auf 3,0 Prozent. JPMorgan-Ökonom Bruce Kasman sieht einen „relativ flachen Zinserhöhungszyklus“ im Gange. Goldman Sachs rechnet damit, dass die Fed im Oktober aussetzt und im Dezember erhöht.

In Großbritannien legt der neue Finanzminister John Healey am Mittwoch seinen ersten Haushalt vor – vor dem Hintergrund weltweit steigender Finanzierungskosten. In den USA stehen Daten zur Kerninflation im September an, erwartet werden 3,1 Prozent, sowie zum Wachstum im dritten Quartal mit prognostizierten 3,2 Prozent auf das Jahr hochgerechnet.

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