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Bei 95 % der Protokolle: Gjurow rückt näher – Wassilew rät von Stimme für Jotowa ab

Jotowa 34,6 %, Gjurow 32,04 %: Der Abstand schrumpft auf rund 37.500 Stimmen. Der Viertplatzierte Radostin Wassilew (METSCH) ruft auf, Gjurow zu wählen oder zu Hause zu bleiben.

Andrej Gjurow und Ilijana Jotowa (Archivbild)

Archivbild · Foto: President.bg / Wikimedia Commons, CC BY 2.5 bg (zugeschnitten und skaliert)

Nach Auszählung von 95,29 Prozent der Protokolle der Wahllokale liegt das Duo Ilijana Jotowa/Kiril Waltschew im ersten Durchgang der bulgarischen Präsidentenwahl bei 34,6 Prozent, Andrej Gjurow/Georgi Kandew kommen auf 32,04 Prozent. Laut den von News.bg wiedergegebenen Daten der Zentralen Wahlkommission (ZIK) trennen die beiden damit 506.628 zu 469.143 Stimmen, also rund 37.500. Bei 84,57 Prozent hatte Gjurow noch bei 31,9 Prozent gelegen. Dritter ist Kostadin Kostadinow („Wiedergeburt“) mit 12,6 Prozent.

Gjurow gewinnt nach Angaben von Mediapool in den drei Sofioter Wahlkreisen, in Plowdiw und im Ausland, wo er mit 45,2 zu 23,1 Prozent klar vor Jotowa liegt. Die Stichwahl findet am 1. November statt. Die Wahlbeteiligung war sehr niedrig, erwartet werden gut 20 Prozent; die endgültige Zahl steht noch aus.

Der Viertplatzierte Radostin Wassilew von der Partei METSCH (4,6 Prozent) sagte am Wahlabend, er würde seinen Wählern raten, nach Gewissen abzustimmen, „aber auf keinen Fall für Ilijana Jotowa“. Sie hätten die Wahl, für Gjurow zu stimmen oder zu Hause zu bleiben. Sollte Jotowa verlieren, stehe Bulgarien vor vorgezogenen Parlamentswahlen, so Wassilew. Die niedrige Beteiligung führte er gegenüber BNT auf Enttäuschung vor allem über die Regierung von „Progressives Bulgarien“ zurück.

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