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„Wiedergeburt“ als Zünglein an der Waage: Kostadinow wartet auf das Endergebnis

Mit rund 12,7 Prozent ist Kostadin Kostadinow drittstärkste Kraft. Eine Wahlempfehlung will seine Partei erst nach dem Endergebnis abgeben. Die Regierung will GERB und DPS nicht umwerben.

Symbolbild: Gebäude der bulgarischen Nationalversammlung in Sofia

Symbolbild · Foto: Лорд Бъмбъри / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der Chef der Partei „Wasraschdane“ (Wiedergeburt), Kostadin Kostadinow, nannte sein Ergebnis angesichts der niedrigen Beteiligung folgerichtig. Laut Mediapool hat das Duo Kostadinow/Wolgin den Stimmenanteil der Partei gegenüber den 4,26 Prozent bei der Parlamentswahl im April fast verdreifacht. „Das Ergebnis der zweiten Runde wird in hohem Maß auch von den Wählern von ‚Wasraschdane‘ abhängen“, sagte Kostadinow. Eine Position werde die Partei „nach dem Endergebnis und falls um Unterstützung gebeten wird“ bekanntgeben.

Der Vorsitzende von „Wir setzen den Wandel fort“ (PP), Assen Wassilew, sagte dem Sender BNT, das Ergebnis sei ein klares Signal, dass die Politik der Regierung nicht gut für Bulgarien sei. Gjurow habe seine Partei nicht um Unterstützung gebeten, die PP habe sich selbst dafür entschieden. Petar Witanow, Fraktionschef von „Progressives Bulgarien“, räumte ein: „Einige von uns haben diese Wahl unterschätzt.“ Politische Absprachen mit GERB und DPS vor der Stichwahl schloss er aus.

GERB-Chef Bojko Borissow führte die niedrige Beteiligung darauf zurück, dass die Menschen keinen Kandidaten sähen, der die Nation einen könne, berichtet Novinite. Die GERB hatte keinen eigenen Kandidaten aufgestellt.

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