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Merz bricht nach Asien auf – Grünen-Fraktionschefin Dröge fordert „Allianz der Gegenmacht“

Der Kanzler reist ab Montag fünf Tage nach Singapur, Japan und Südkorea. Die Grünen verlangen, die Reise für Bündnisse zum Schutz einer regelbasierten internationalen Ordnung zu nutzen.

Archivbild: Friedrich Merz und Japans Regierungschefin Sanae Takaichi beim G20-Treffen 2025

Archivbild · Foto: 内閣広報室 / Cabinet Public Affairs Office / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bricht am Montag zu einer fünftägigen Reise nach Singapur, Japan und Südkorea auf. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge forderte ihn auf, dort eine „Allianz der Gegenmacht“ zu schmieden – gemeint sind Russland, China und die USA. Angesichts einer Trump-Regierung, die die internationale Ordnung breche, Putins Krieg in der Ukraine und des Einflusses Chinas brauche Europa „verlässliche Partner“, sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.

Merz solle die Reise nutzen, um strategische Partnerschaften zu vertiefen, indem er „aktiv für diese Vision wirbt, konkrete Schritte zu ihrer Umsetzung anstößt“, so Dröge. Zugleich verlangte sie „eine enge Abstimmung“ mit den europäischen Partnern. Japan, Südkorea und Singapur seien dafür zentrale Partner.

Parallel reist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in dieser Woche zu einem Staatsbesuch nach China. Merz hatte das Land Ende Februar besucht; inzwischen kritisiert er regelmäßig „unfaire Handelspraktiken“. Das Handelsdefizit Europas mit China liegt laut t-online-Kolumnist Johannes Bebermeier bei fast einer Milliarde Euro pro Tag.

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