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Shigeru Miyamoto erhält Japans Kulturorden – als erster Spieleentwickler überhaupt

Der Schöpfer von „Super Mario“ und „Zelda“ wird mit einer der höchsten Auszeichnungen Japans geehrt. Er nimmt sie stellvertretend für seine Teams an.

Archivbild: Shigeru Miyamoto bei einer Auszeichnung durch das japanische Kultusministerium (2015)

Archivbild · Foto: 大臣官房人事課 (MEXT) / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Nintendo-Urgestein Shigeru Miyamoto wird mit dem japanischen Kulturorden (Bunka Kunshō) ausgezeichnet. Wie GamesIndustry.biz und My Nintendo News am Freitag unter Berufung auf die japanische Regierung berichteten, ist er damit der erste Vertreter der Spielebranche, der diesen Orden erhält. Er wird seit 1937 für herausragende Beiträge zur japanischen Kultur in Kunst, Literatur, Wissenschaft und Technik verliehen; traditionell überreicht ihn der Kaiser am Kulturtag, dem 3. November.

Gewürdigt werden fast 50 Jahre Arbeit bei Nintendo, wo Miyamoto 1977 anfing. Sein Durchbruch war 1981 der Arcade-Automat „Donkey Kong“; später erfand er unter anderem „Super Mario“, „The Legend of Zelda“, „Star Fox“ und „Pikmin“. Bereits 2019 war er als erster Spieleentwickler zur „Person mit besonderen kulturellen Verdiensten“ ernannt worden.

In einem Interview mit dem japanischen Portal Denfaminico Gamer sagte Miyamoto sinngemäß, Spiele entstünden nie durch eine einzelne Person; er nehme die Auszeichnung stellvertretend für alle Teams an, mit denen er gearbeitet habe, und fühle sich sehr geehrt.

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