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Sudan: Drohne stürzt in Khartum auf Wohnhaus – drei Kinder tot

Die Kinder waren zwischen zwei und sechs Jahre alt, ihre Mutter liegt auf der Intensivstation. Armeechef Burhan berät mit dem Sicherheitsrat über Drohnen und Wirtschaftskrise.

Archivbild: Blick auf den Flughafen und eine Straße in Khartum

Archivbild · Foto: Hind Mekki El Mardi / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

In der sudanesischen Hauptstadt Khartum sind am Montag drei Kinder getötet worden, als eine Drohne auf ihr Wohnhaus im Viertel Imtidad Nasser östlich des Flughafens stürzte. Die Kinder waren nach Angaben von Ärzten und Augenzeugen zwischen zwei und sechs Jahre alt; ihre Mutter wurde schwer verletzt und auf die Intensivstation gebracht. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen schoss die Armee am selben Morgen zwei Drohnen der paramilitärischen RSF über den Vierteln Burri und Nasser ab. Die Regierung äußerte sich zunächst nicht.

Der Flughafen von Khartum war erst im Februar 2026 wiedereröffnet worden, nachdem er seit Kriegsbeginn im April 2023 geschlossen war. Armee und RSF setzen zunehmend Kampfdrohnen ein: In den vergangenen Tagen griff die Armee laut Sudan Tribune RSF-Stellungen in Nyala und in Westkordofan an, RSF-Drohnen trafen Einrichtungen in den Bundesstaaten Gedaref und Kassala.

Parallel tagte in Khartum der Sicherheits- und Verteidigungsrat unter Armeechef Abdel Fattah al-Burhan. Der Rat betrauerte die durch Drohnen getöteten Zivilisten und wies die Behörden an, gegen „Komplotte“ gegen das Land vorzugehen. Beraten wurde auch über den Absturz der Landeswährung, Treibstoffmangel und steigende Lebenshaltungskosten.

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