Markus Gisdol und ZSKA Sofia mühen sich in Nessebar ins Pokal-Achtelfinale
Der deutsche Trainer sah ein 2:0 beim Zweitligisten Nessebar – beide Tore fielen erst ganz spät. Am Donnerstag wartet Nordsjælland, am 26. Oktober das Derby gegen Ludogorez.

Archivbild · Foto: Biser Todorov / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)
Der deutsche Trainer Markus Gisdol und ZSKA Sofia sind erfolgreich in die Titelverteidigung im bulgarischen Pokal gestartet. Im Sechzehntelfinale gewann der Klub am Sonntag beim Zweitligisten Nessebar mit 2:0, doch beide Tore fielen erst ganz am Ende. In der 89. Minute verwandelte Ioannis Pittas einen Handelfmeter, in der sechsten Minute der Nachspielzeit stellte Mohamed Brahimi den Endstand her. Zuvor war eine Hereingabe Brahimis ans Aluminium geprallt, Nessebar hatte kurz vor der Pause eine gute Gelegenheit.
Gisdol klagte über den schweren Platz in Nessebar. „Auf einem solchen Platz bewegt sich der Ball langsamer, und es ist schwer, Lösungen zu finden“, sagte er laut der Nachrichtenagentur BTA. Laut Fakti.bg sagte er zudem: „Wir wollen maximal aggressiv sein.“ Zwei ZSKA-Spieler wurden verletzt ausgewechselt; für eine Bewertung sei es noch zu früh, die medizinische Abteilung werde sie untersuchen, so Gisdol. „Ich will auf jeder Position zwei Optionen haben“, sagte der Trainer außerdem.
Das Programm bleibt dicht: Am Donnerstag spielt ZSKA in der zweiten Runde der Ligaphase der Conference League beim dänischen Klub Nordsjælland. Das Ligaspiel des 12. Spieltags gegen Ludogorez wird laut Sportal.bg nach einem Gespräch zwischen Gisdol und Valentin Iliev nicht verlegt. Das Derby ist für Montag, 26. Oktober, um 19.30 Uhr im Nationalstadion „Wassil Lewski“ angesetzt.
