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Gedrosseltes Starlink in der Ukraine: Republikaner fordern Untersuchung

Der Abgeordnete Mike Turner wies Rubios Erklärung „Es ist einfach passiert“ zurück. Senator Cramer hält eine Panne für möglich, unterstützt aber eine Prüfung.

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Foto: Brendan O'Hara, House Creative Services / Wikimedia Commons, Public domain (zugeschnitten und skaliert)

Video: YouTube · Face the Nation · youtube.com

Prominente Republikaner verlangen Aufklärung über die Drosselung des Satelliteninternets Starlink in der Ukraine, die in dieser Woche den Einsatz von Drohnen beeinträchtigt hatte. Außenminister Marco Rubio hatte erklärt, niemand habe die Drosselung angeordnet: „Wir hatten damit nichts zu tun“ und „Es ist einfach passiert“; nach seinem Kenntnisstand sei der Dienst wiederhergestellt. Ob das genüge, wurde der Abgeordnete Mike Turner aus Ohio bei CBS gefragt. „Absolut nicht“, antwortete er.

Turner forderte eine Untersuchung durch den Kongress, weil „Leben in Gefahr“ seien. Senator Kevin Cramer aus North Dakota sagte, es könne „durchaus eine technische Panne“ gewesen sein, er unterstütze aber eine Klärung, wer entschieden habe. Cramer gab eine Bitte von Präsident Selenskyj um Zugang zu Zielerfassungsfähigkeiten wieder; im Gegenzug würde Kiew Angriffe auf russische Energieanlagen einstellen. Eine Vereinbarung über einen Ausbau des militärischen Systems Starshield gibt es noch nicht.

Beide Republikaner kritisierten auch, dass Präsident Donald Trump Russland-Sanktionen ausgesetzt hat. „Vor einem Tyrannen einzuknicken heißt in der Regel, dass er weitere Forderungen stellt“, sagte Cramer und hoffte auf eine nur kurze Pause. Turner warb dafür, das Sanktionsgesetz von Senator Lindsey Graham in Kraft zu halten.

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