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Kein Zugriff für fremde KI-Agenten: Schwab und JPMorgan sperren Bots aus Kundenkonten aus

Zwei der größten US-Finanzhäuser lassen externe KI-Agenten nicht mit Kundendaten an Konten heran. Schwab-Chef Rick Wurster verweist auf ungeklärte Haftungsfragen und auf den hauseigenen Assistenten.

Archivbild: Filiale der Charles Schwab Corporation in New York

Archivbild · Foto: Ajay Suresh / Wikimedia Commons, CC BY 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der US-Broker Charles Schwab blockiert KI-Agenten von Drittanbietern, die sich mit den Zugangsdaten von Kunden anmelden oder per Browser-Automatisierung Geld bewegen wollen – genannt wird etwa Metas Assistent Muse. Schwab-Chef Rick Wurster sagte laut Financial Planning über einen Agenten, der sich im Namen eines Kunden einloggen will: „We are not going to allow that.“ Gegenüber Bloomberg TV fragte er laut The Next Web, wer hafte, wenn etwas schiefgehe.

Statt der Anmeldung über Passwörter will Schwab externen KI-Werkzeugen einen reinen Lesezugriff über Server nach dem Model Context Protocol (MCP) geben: Kontostände abfragen und recherchieren ja, Geld bewegen nein. Zugleich wirbt das Haus für seinen eigenen, Ende September vorgestellten Assistenten Charley.

JPMorgan-Chef Jamie Dimon hatte bereits in der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen am Dienstag erklärt, man lasse keinen externen Agenten ins Innere der Bank, weil das für Kunden und JPMorgan „zu riskant“ sei. Wer bei Fehlern von KI-Agenten haftet, ist in den USA laut The Next Web noch ungeklärt; im Kongress wird darüber debattiert.

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