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Volkswagen will Gehälter bis 2030 einfrieren – Betriebsrat kündigt Widerstand an

Laut internen Papieren plant der VW-Vorstand weltweit Nullrunden bis 2030. Der Betriebsrat hält das für unrealistisch, die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn.

Archivbild: Volkswagen-Werk in Wolfsburg

Archivbild · Foto: Dietmar Rabich / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (zugeschnitten und skaliert)

Der Volkswagen-Vorstand will nach Angaben von Betriebsrat und IG Metall die Gehälter im Konzern weltweit bis 2030 einfrieren. Personalverantwortliche seien angewiesen worden, Nullrunden durchzusetzen; die Vorgabe gelte seit Anfang Oktober. Zuerst hatte die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf ein vom Vorstand gebilligtes Strategiepapier („Group Target Picture“) berichtet, das auch Kürzungen bei variablen Vergütungen, Sonderzahlungen und Leistungen vorsieht.

Wegen der Inflation könnte das für Betroffene bis Ende des Jahrzehnts einen realen Einkommensverlust von rund zehn Prozent bedeuten. In Deutschland beschäftigt VW etwa 275.000 Menschen, rund 130.000 davon fallen unter den Haustarif. Volkswagen wollte sich zu „solchen Spekulationen“ nicht äußern.

Der Betriebsrat nannte den Plan unrealistisch und erwartet heftigen Widerstand. Die IG Metall verlangt in der bereits begonnenen Tarifrunde fünf Prozent mehr Geld für die VW-Beschäftigten und die rund 3,7 Millionen Arbeitnehmer der Metall- und Elektroindustrie. Erst im September hatte der Aufsichtsrat den Abbau weiterer 50.000 Stellen weltweit beschlossen.

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