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Teilwahlen in Bulgarien: Dörfer stimmen eifrig ab – in Polski Trambesch nur jeder Zehnte

Bis 16 Uhr gaben in Jaworowo fast 72 Prozent ihre Stimme ab, in Sadijsko Pole 65 Prozent. In der Gemeinde Polski Trambesch, wo nur ein Kandidat antritt, waren es lediglich 10,5 Prozent.

Bei den Teilwahlen in 14 bulgarischen Orten klafft die Wahlbeteiligung am Nachmittag weit auseinander. Im Dorf Jaworowo bei Stara Sagora hatten laut der örtlichen Wahlkommission bis 16 Uhr 209 von 292 Wahlberechtigten abgestimmt – fast 72 Prozent, berichtet die Nachrichtenagentur BTA. Nötig wurde die Wahl, weil die bisherige Bürgermeisterin ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig abgegeben hatte.

Hoch war das Interesse auch in der Region Sliwen: Im Dorf Sadijsko Pole lag die Beteiligung laut BNT um 16 Uhr bei 65 Prozent, in Trapoklowo bei 48 Prozent. Beschwerden über Verstöße gab es dort zunächst nicht. Im Dorf Malorad meldeten örtliche Medien rund 47 Prozent. Kaum Andrang herrschte dagegen in Malo Konare bei Pasardschik: Dort gaben bis 16 Uhr nur 265 von 3.109 Wahlberechtigten ihre Stimme ab, weniger als neun Prozent.

Am niedrigsten ist die Beteiligung in der einzigen Gemeinde, die einen Bürgermeister wählt: In Polski Trambesch stimmten bis 16 Uhr 1.114 von 10.573 Berechtigten ab, 10,54 Prozent. Dort tritt mit dem unabhängigen Rosen Rusanow nur ein Kandidat an. Der langjährige Bürgermeister Georgi Tschakarow sitzt inzwischen für „Progressives Bulgarien“ im Parlament. Wo nötig, folgen Stichwahlen am 25. Oktober – zeitgleich mit der Präsidentenwahl.

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